Die ukrainisch-deutsche Sopranistin Kateryna Kasper zeichnet sich durch stilistische Vielseitigkeit in Oper, Oratorium und Lied aus. Sie tritt weltweit an führenden Opernhäusern, Konzerthäusern und Festivals auf und ist für ihre nuancierten Interpretationen von großer Ausdrucksstärke bekannt. Ihr Repertoire reicht von Bachs Oratorien und Passionen über Händels, Mozarts und Strauss bis zu Mahlers Sinfonien und umfasst Werke von Haydn, Brahms, Mendelssohn, Dvořák, Poulenc und Henze sowie ein umfassendes romantisches Liedrepertoire.

Zu ihren jüngsten Höhepunkten zählen ihre Rollendebüts als Cleopatra in Händels Giulio Cesare und als Micaëla in Bizets Carmen an der Oper Frankfurt, ihr UK-Operndebüt als Mélisande in Debussys Pelléas et Mélisande bei der Longborough Festival Opera sowie die Auftritte als Elettra in Mozarts Idomeneo und als Arianna in Vivaldis Il Giustino mit dem Freiburger Barockorchester u.a. am Teatro Real in Madrid, am Liceu in Barcelona und in der Elbphilharmonie Hamburg. Weitere Engagements führten sie zu den Salzburger Festspielen als Sopran in Mozarts c-Moll-Messe. Zudem sang sie Mahlers Auferstehungssinfonie beim Gstaad Menuhin Festival unter der Leitung von Jaap van Zweden.

In der kommenden Spielzeit debütiert Kateryna Kasper am Theater an der Wien als Armida in einer Neuproduktion von Händels Rinaldo unter Francesco Corti und in der Regie von Nadja Loschky. Weitere Höhepunkte sind Händels Il trionfo del Tempo e del Disinganno mit dem Freiburger Barockorchester unter René Jacobs bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, das Programm Queen Christina’s World mit dem Helsinki Baroque Orchestra und Cecilia Bernardini in Helsinki und Riga, ein Kammermusikprogramm mit Werken von Mozart und Gluck in Santiago de Compostela sowie ein Neujahrskonzert mit Arien von Mozart und Haydn mit dem Symphonieorchester des Tschechischen Rundfunks.