Kateryna Kasper

 

  • Die ukrainisch-deutsche Sopranistin Kateryna Kasper zeichnet sich durch stilistische Vielseitigkeit in Oper, Oratorium und Lied aus. Sie tritt weltweit an führenden Opernhäusern, Konzerthäusern und Festivals auf und ist für ihre nuancierten Interpretationen von großer Ausdrucksstärke bekannt. Ihr Repertoire reicht von Bachs Oratorien und Passionen über Händels, Mozarts und Strauss Opernpartien bis zu Mahlers Sinfonien und umfasst Werke von Haydn, Brahms, Mendelssohn, Dvořák, Poulenc und Henze sowie ein umfassendes romantisches Liedrepertoire.

    ENGAGEMENTS 

    In der kommenden Spielzeit gibt Kateryna Kasper ihr Hausdebüt am Theater an der Wien in einer Neuproduktion von Händels Rinaldo unter der musikalischen Leitung von Francesco Corti und in der Regie von Nadja Loschky, in der sie erstmals die Partie der Armida singt. Zudem debütiert sie bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Ein neues Arienprogramm Queen Christina’s World führt sie gemeinsam mit dem Helsinki Baroque Orchestra und Cecilia Bernardini nach Helsinki und Riga und ein Kammermusikprogramm mit Werken von Mozart und Gluck nach Santiago de Compostela. Mit einem Neujahrskonzert mit Arien von Mozart und Haydn mit dem Symphonieorchester des Tschechischen Rundfunks kehrt sie nach Prag zurück. Weitere Projekte umfassen Aufführungen von Faurés Requiem sowie Leonard Bernsteins Chichester Psalms.

    Zu ihren jüngsten Erfolgen zählen ihre Rollendebüts als Mélisande in Debussys Pelléas et Mélisande beim Longborough Festival Opera (UK-Operndebüt), als Cleopatra in Händels Giulio Cesare und als Micaëla in Bizets Carmen an der Oper Frankfurt. Als Elettra in Mozarts Idomeneo und Arianna in Vivaldis Il Giustino war sie mit dem Freiburger Barockorchester unter der Leitung von René Jacobs u.a. am Teatro Real in Madrid, am Liceu in Barcelona, in der Elbphilharmonie Hamburg,  im Palau de la Música in Valencia, im Konzerthaus Freiburg, beim Musikfestival Heidelberger Frühling und im DeSingel in Antwerpen zu erleben. Als Arianna wurde sie zuvor schon in der Inszenierung von Barbora Horáková mit Akademie für Alte Musik an der Staatsoper Berlin gefeiert.

    Weitere Engagements führten sie zu den Salzburger Festspielen als Sopran I in Mozarts c-Moll-Messe sowie in die Tonhalle Zürich mit Haydns Schöpfung. Darüber hinaus sang sie Mahlers Auferstehungssinfonie beim Gstaad Menuhin Festival unter der Leitung von Jaap van Zweden, Brahms’ Deutsches Requiem zusammen mit den Bochumer Symphonikern sowie Bachs Johannes-Passion mit dem Orquesta Filarmónica de Gran Canaria unter der Leitung von Karel Mark Chichon.

    Mit dem Collegium 1704 unter der Leitung von Václav Luks sang sie die Rolle des Isacco in Myslivečeks beeindruckendem Werk Abramo ed Isacco u.a. im Rudolfinum Prag und im Concertgebouw Amsterdam sowie die Titelpartie in Händels Oratorio Susanna beim Litomyšl Smetana Festival.

    Mit dem Kammerorchester Basel trat sie kürzlich in Händels Aci, Galatea e Polifemo in Barcelona, Wien und Basel sowie bei den Händel-Festspielen Halle auf; mit demselben Werk gab sie außerdem ihr kanadisches Debüt mit dem Arion Baroque Orchestra in Montréal.

    Mit der Partie des Piacere in Händels Il trionfo del Tempo e del Disinganno gastierte sie gemeinsam mit dem B’Rock Orchestra unter der Leitung von René Jacobs beim Tongyeong International Music Festival, im Seoul Arts Center sowie in der Tokyo Opera City.

    OPER

    Von 2012 bis 2024 war Kateryna Kasper zunächst als Mitglied des Opernstudios anschließend als Ensemblemitglied der OPER FRANKFURT. Dort verkörperte sie eine breite Palette von Rollen aus verschiedenen Epochen.

    Dazu gehören Anima in Cavalieris Rappresentazione di anima e di corpo; Giacinta in Cestis L’Orontea; Romilda, Oriana, Angelica und Tigrane in Händels Xerxes, Amadigi, Orlando und Radamisto; Angelica in Vivaldis Orlando furioso; Susanna, Pamina, Zerlina, Venus in Die Hochzeit des Figaro, Die Zauberflöte, Don Giovanni, Ascanio in Alba; Antonida in Glinkas Iwan Sussanin; die Titelrolle in Flotows Martha, Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel; Nannetta in Verdis Falstaff Sophie im Rosenkavalier von Strauss, Titania in Brittens Ein Sommernachtstraum und die Junge Frau in der Uraufführung von Der Goldene Drache – eine Rolle, die Péter Eötvös für sie schrieb. Auch in Operettenrollen wie Komtesse Anastasia in Kálmáns Die Csárdásfürstin und Valencienne in Lehárs Die lustige Witwe war sie im Ensemble der Oper Frankfurt zu erleben.

    Opernengagements führten Kateryna Kasper zu Festivals in Edinburgh, Bregenz, St. Margarethen und Longborough sowie an die Bergen National Opera, Staatsoper Berlin und das Nationaltheater Mannheim. 

    Große Aufmerksamkeit erregte sie mit ihrer eindrucksvollen Interpretation der Orasia in Telemanns Orpheus im Rahmen einer Europatournee mit dem B’Rock Orchestra unter René Jacobsmit Stationen u. a. am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, im Concertgebouw Amsterdam und in der Kölner Philharmonie. Weitere Opernengagements führten sie an die Opera Ballet Vlaanderen nach Antwerpen und Gent mit Mozarts Don Giovanni sowie an die Los Angeles Opera mit Purcells Dido und Aeneas.

    KONZERT

    Neben ihrer internationalen Operntätigkeit bildet der Konzert- und Liedbereich einen zentralen Bestandteil von Kateryna Kaspers künstlerischem Profil. Ihr weit gefächertes Repertoire reicht von den Oratorien und Passionen des Barock – darunter Werke von Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann – über die großen Werke der Klassik und Romantik von Haydn, Mozart, Mendelssohn, Schubert, Schumann, Brahms und Dvořák bis hin zu Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts, z.B. von Poulenc, Strawinsky, Henze.

    Sie arbeitete mit zahlreichen führenden Orchestern und Ensembles, darunter das Freiburger Barockorchester, die Akademie für Alte Musik, Collegium 1704, Ensemble Modern, Holland Baroque, Konzerthausorchester Berlin, London Philharmonic Orchestra, Orquestra Gulbenkian Lissabon, Orquestra Sinfónica do Porto und Turku Philharmonic Orchestra.

    Sie war zu Gast beim der Bachwoche Stuttgart, dem Grafenegg Festival, dem Händel-Festspielen in Halle und Karlsruhe, dem Klangvokal Musikfestival Dortmund, dem Telemann-Festival Magdeburg sowie beim Tongyeong International Music Festival. Konzertauftritte führten sie zu renommierten Spielstätten wie der Alten Oper Frankfurt, der Elbphilharmonie Hamburg, den Philharmonien in Köln, Moskau und Paris, dem Seoul Arts Center, dem Théâtre des Champs-Elysées in Paris und der Tokyo Opera City.

    Einen besonderen Schwerpunkt ihres Konzertrepertoires bilden Werke J. S. Bachs und G. F. Händels. Internationale Beachtung fand die Tournee mit Bachs Matthäuspassion mit dem Freiburger Barockorchester unter der Leitung von Francesco Corti, die sie durch Europa und Südkorea führte. Bachs Weihnachtsoratorium sang sie unter anderem mit den Wiener Symphonikern im Wiener Konzerthaus, in der Isarphilharmonie München unter Patrick Hahn sowie mit dem Freiburger Barockorchester und dem Nederlands Kamerkoor unter Peter Dijkstra in der Tauber Philharmonie, der Kölner Philharmonie und dem Konzerthaus Freiburg.

    Zu ihren weiteren Bach-Interpretationen zählen außerdem die Johannespassion mit dem Ensemble Pygmalion unter Raphaël Pichon im Grand Théâtre de Provence, an der Philharmonie Paris, der Opéra de Lille und dem Théâtre de Caen. Darüber hinaus sang sie zahlreiche geistliche Werke von Bach und Händel mit dem Bach-Ensemble Wiesbaden unter Martin Lutz, Jörg Endebrock und Tobias Koriath in Wiesaben, Hamburg und Frankfurt.

    Zu ihren Händel-Interpretationen gehören Messiah mit dem NDR Vokalensemble und Holland Baroque unter Klaas Stok in der Elbphilharmonie Hamburg. Mit René Jacobs und dem Freiburger Barockorchester widmete sie sich Händels virtuosen Kantaten Delirio amoroso und Apollo e Dafne, die sie bei den Festivals d’Ambronay, den Settimane Musicali Ascona und dem Festival „Erasmus klingt!“ in Basel aufführte. Darüber hinaus interpretierte sie Werke von Pergolesi, darunter Salve Regina und Stabat Mater, Kantaten von Telemann sowie Kompositionen von Reinhard Keiser, Stradella und Scarlatti in Zusammenarbeit mit Michael Schneider.

    ©Monika Rittershaus
    ©Monika Rittershaus

    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Konzertrepertoire von Haydn und Mozart. Haydns Die Schöpfung führte sie in der Tonhalle Zürich unter Heinz Bähler auf, Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze mit dem RIAS Kammerchor und dem Konzerthausorchester Berlin unter Justin Doyle; die Einspielung dieses Konzerts erschien 2026 bei Harmonia Mundi. Darüber hinaus interpretierte sie Haydns Kantate „Miseri noi, misera patria“ in Oslo mit Kristin von der Goltz und dem Barokkanerne Norwegian Baroque Ensemble.

    Mit dem London Philharmonic Orchestra und dem London Philharmonic Choir sang sie Mozarts Requiem unter Nathalie Stutzmann in der Royal Festival Hall in London. Weitere Aufführungen von Mozarts Requiem und den Vesperae solennes de Confessore entstanden mit Hans-Christoph Rademann sowie Chor und Orchester der Gaechinger Kantorei im Théâtre des Champs-Élysées in Paris. Mit L’Orchestre des Champs-Élysées unter Alessandro Moccia gestaltete sie ein Mozart-Arienprogramm, mit dem Freiburger Barockorchester unter Kristian Bezuidenhout interpretierte sie die Konzertarie „Ch’io mi scordi di te“  beim Mozartfest Augsburg. Gemeinsam mit dem Kölner Kammerorchester unter Christoph Poppen war sie unter anderem mit Mozarts Exsultate, jubilate sowie Werken von Dieterich Buxtehude und Vasyl Barvinsky zu erleben.

    Auch die romantische Oratorienliteratur nimmt einen festen Platz in ihrem Konzertrepertoire ein. Beim Savonlinna Opera Festival interpretierte sie Schuberts Messe in As-Dur. Mit dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester unter Sebastian Weigle war sie in Mendelssohns Paulus und Elias sowie in Schumanns Szenen aus Goethes Faust zu hören. Darüber hinaus gehören Dvořáks Requiem, Stabat Mater sowie zahlreiche weitere Werke der geistlichen Chorsinfonik zu ihrem Repertoire.

    Zu ihren symphonischen Konzertprojekten zählen Gustav Mahlers Auferstehungssinfonie beim Menuhin Festival unter Jaap van Zweden. Mahlers 4. Sinfonie interpretierte sie unter anderem beim Léman Lyriques Festival mit dem L’orchestre symphonique Ose unter Daniel Kawka sowie in der Alten Oper Frankfurt mit dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester unter Katharina Wincor. Im selben Konzert erklangen außerdem Franz Schuberts Die junge Nonne, Gretchen am Spinnrade, Lied der Mignon und Erlkönig in den Orchesterfassungen von Franz Liszt.

    Darüber hinaus interpretierte sie Hans Werner Henzes Being Beauteous mit dem Ensemble Modern unter Brad Lubman in der Alten Oper Frankfurt als auch mit den Musikerinnen und Musikern des Frankfurter Opern- und Museumsorchester.

    LIED

    Mit großer Leidenschaft widmet sich Kateryna Kasper dem Liedgesang, insbesondere der deutschen und ukrainischen Romantik. Gemeinsam mit dem Pianisten Dmitry Ablogin entwickelte sie zahlreiche Liedprogramme und nahm ein Album mit Liedern der Geschwister Mendelssohn auf, darunter mehrere Ersteinspielungen von Werken Fanny Hensels. Gemeinsam widmeten sie sich außerdem Werken von Clara Schumann, Johannes Brahms, Sergii Bortkevych, Vasyl Barvinsky, Stanyslaw Liudkevych, Kyrylo Stetsenko, Yakiv Stepovyi, Mykola Lysenko, Nikolai Roslawez und Nikolai Medtner. Gemeinsame Konzerte führten sie unter anderem zum HICSUM Festival Herlufsholm in Dänemark sowie zum Mirjam Helin Konzert für die Ukraine im Helsinki Music Centre. Ihre Interpretation von Robert Schumanns Zyklus Dichterliebe entstand im April 2023 als Konzertfilmproduktion im Schloss Weißenbrunn auf einem historischen Pleyel-Fortepiano von 1836; die filmische Umsetzung übernahm Culiner Creative Circle.

    Mit Hilko Dumno verbindet Kateryna Kasper eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit. Gemeinsam gestalteten sie zahlreiche Liederabende mit Werken Schumann, Brahms, Schubert, Rachmaninow, Mussorgskij, Reimann, Bernstein, Prokofjew, Barber, Rimski-Korsakow, Loewe, Ravel, Messiaen und Piazzolla. Aus dieser Zusammenarbeit entstand auch ihr Debütalbum „O wüßt ich doch den Weg zurück …“, aufgenommen im Richard-Wagner-Museum Villa Wahnfried

    Darüber hinaus arbeitet Kateryna Kasper mit Pianisten wie Marcelo Amaral, Lars Jönsson, Jonathan Ware und Henning Lucius zusammen. Mit Marcelo Amaral widmete sie sich unter anderem Goethe-Vertonungen von Hugo Wolf, Schumann und Schubert. Mit Lars Jönsson entwickelte sie Programme mit Werken von Strauss, Grieg, Poulenc, Debussy, Barber und Liszt.

    Zu ihrem Liedrepertoire gehören auch Hindemiths“Das Marienleben“ sowie Brahms’ „Liebeslieder-Walzer”.

    Eine weitere bedeutende Kammermusikpartnerschaft verbindet sie mit dem Trio Vivente (Kristin von der Goltz, Violoncello; Anne Katharina Schreiber, Violine; Jutta Ernst, Klavier). Gemeinsam interpretieren sie unter anderem Mieczysław Weinbergs Jüdische Lieder für Sopran und Klaviertrio op. 13 sowie Dmitri Schostakowitschs Romanzen-Suite für Sopran und Klaviertrio op. 127.

    ZUSAMMENARBEITEN

    Kateryna Kasper arbeitete mit Dirigent*innen wie Heinz Bähler, Ivor Bolton, Roland Böer, Hubert Buchberger, Constantinos Carydis, Karel Mark Chichon, Francesco Corti, Laurence Cummings, Peter Dijkstra, Justin Doyle, Bjarte Eike, Simone di Felice, Bernhard Forck, Michael Form, Alden Gatt, Howard Griffiths, Patrick Hahn, Florian Helgath, James Hendry, Michael Hofstetter, Leo Hussain, Karsten Januschke, Julia Jones, Hartmut Keil, Eun Sun Kim, Yi-Chen Lin, Florian Lohmann, Václav Luks, Martin Lutz, Giuseppe Mentuccia, Takeshi Moriuchi, Fausto Nardi, Anthony Negus, Geoffrey Paterson, Raphaël Pichon, Christoph Poppen, Hans-Christoph Rademann, Helmuth Rilling, Lukas Rommelspacher, Federico Maria Sardelli, Michael Schneider, Leif Segerstam, Steven Sloane, Andreas Spering, John Storgårds, Nathalie Stutzmann, Constantin Trinks, Felice Venanzoni, Sebastian Weigle, Katharina Wincor, Sebastian Zierer und Jaap van Zweden.

    Fruchtbare Kooperationen pflegte sie mit Regisseur*inen wie Andrea Bernard, Nina Brazier, Jörg Endebrock, Brigitte Fassbaender, Tom Goossens, Claus Guth, Barbora Horáková, Ted Huffman, Netia Jones, Dorothea Kirschbaum, Barrie Kosky, Tilmann Köhler, Harry Kupfer, Benoît de Leersnyder, Jim Lucassen, Hendrik Müller, Cornelius Obonya, Jenny Ogilvie, Caterina Panti Liberovici, Carolin Pienkos, Hans Walter Richter, Victoria Stevens, Elisabeth Stöppler und Walter Sutcliffe.

    Eine besondere musikalische Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Dirigenten René Jacobs und ihren Kammermusikpartnern, dem Frankfurter Ensemble théâtre sans rideau, dem Trio Vivente (Kristin von der Goltz, Anne Katharina Schreiber, Jutta Ernst), dem Eliot Quartett sowie den Pianisten Dmitry Ablogin, Hilko Dumno, Marcelo Amaral und Lars Jönsson. 

    ©Andreas Kasper
    ©Andreas Kasper

    DISKOGRAFIE

    Kaspers DebütalbumO wüßt ich doch den Weg zurück …” vereint Lieder von 14 Komponisten zu einer musikalischen Reise durch die Welt der Romantik – geprägt von der Sehnsucht nach dem Geheimnisvollen, dem Irrationalen, dem Zeitlosen und dem Menschlichen, von Erinnerungen an die Kindheit und Fantasiewelten. Die Aufnahme entstand gemeinsam mit Hilko Dumno in der Villa Wahnfried in Bayreuth auf dem historischen Steinway-Flügel von Richard Wagner aus dem Jahr 1876 und erschien 2018 bei TYXart.

    2022 erschienen Aufnahmen mit Zyklen von Schostakowitsch und Weinberg mit dem Trio Vivente, Webers Freischütz mit dem Freiburger Barockorchester unter René Jacobs (ausgezeichnet mit dem Opus Klassik) sowie ihr zweites Liedalbum Ein süßes Deingedenken”, mit Liedern von Fanny und Felix Mendelssohn, eingespielt mit Dmitry Ablogin auf einem historischen Hammerflügel von 1835 (nominiert von Opus Klassik als beste Kammermusikeinspielung).

    Die Einspielung von Haydns Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze mit dem RIAS Kammerchor und dem Konzerthausorchester Berlin unter Justin Doyle erschien 2026.

    Ausbildung und Auszeichnungen

    Kasper studierte bei Raisa Kolesnik an der Prokofjew Musikakademie in Donetsk, Ukraine und anschließend in Nürnberg bei Edith Wiens und in Frankfurt bei Hedwig Fassbender, unterstützt durch ein DAAD-Stipendium. In Meisterkursen arbeitete sie u.a. mit Ileana Cotrubaș, Margreet Honig und Tobias Truniger.

    2014 gewann die Sopranistin den renommierten Internationalen Mirjam-Helin Gesangswettbewerb in Helsinki. Dem gingen Preise bei dem International Vocal Competition IVC (Holland), dem Queen Sonja International Music Competition (Oslo) und dem Trude Eipperle-Rieger-Liedpreis voraus. 2023 wurde sie für den OPUS KLASSIK in der Kategorie Sängerin des Jahres nominiert.

Repertoire
Repertoire Oper
Beethoven, Ludwig van (1770–1827)
  • Fidelio / Leonore (Marzelline*)
Bizet, Georges (1838–1875)
  • Carmen (Micaëla)
Britten, Benjamin (1913–1976)
  • A Midsummer Night’s Dream (Tytania, Helena*)
Cavalieri, Emilio de’ (c. 1550–1602)
  • Rappresentazione di Anima e di Corpo (Anima)
Debussy, Claude (1862–1918)
  • Pelléas et Mélisande (Mélisande)
Dvořák, Antonín (1841–1904)
  • Rusalka (Rusalka*)
Eötvös, Peter (1944-2024)
  • Der goldene Drache (2014) (Die junge Frau)
Gluck, Christoph Willibald (1714–1787)
  • Orfeo ed Euridice (Euridice)
Händel, Georg Friedrich (1685–1759)
  • Aci, Galatea e Polifemo (Aci)
  • Alcina (Alcina*)
  • Amadigi di Gaula (Oriana, Melissa*)
  • Ariodante (Ginevra*)
  • Giulio Cesare (Cleopatra)
  • Orlando (Angelica)
  • Partenope (Partenope*)
  • Radamisto (Tigrane, Polissena*)
  • Rodelinda (Rodelinda*)
  • Rinaldo (Armida*, Almirena*)
  • Saul (Michal)
  • Semele (Semele*)
  • Serse (Romilda)
  • Teseo (Agilea)
Humperdinck, Engelbert (1854–1921)
  • Hänsel und Gretel (Gretel)
Kálmán, Emmerich (1882–1953)
  • Die Csárdásfürstin (Komtesse Stasi)
Lehár, Franz (1870–1948)
  • Die lustige Witwe (Valencienne, Hanna Glawari*)
Monteverdi, Claudio (1567–1643)
  • L’incoronazione di Poppea (Poppea*)
Mozart, Wolfgang Amadeus (1756–1791)
  • Ascanio in Alba (Venere, Silvia*)
  • Così fan tutte (Fiordiligi*, Despina*)
  • Die Zauberflöte (Pamina)
  • Don Giovanni (Zerlina, Donna Anna, Elvira*)
  • Idomeneo (Ilia*, Elettra)
  • Il re pastore (Elisa*)
  • Le nozze di Figaro (Susanna, La Contessa di Almaviva*)
  • La clemenza di Tito (Vitellia*)
  • Mitridate, re di Ponto (Aspasia*)
Pergolesi, Giovanni Battista (1710–1736)
  • La serva padrona (Serpina)
Poulenc, Francis (1899–1963)
  • Les mamelles de Tirésias (Thérèse / Tirésias*)
Puccini, Giacomo (1858–1924)
  • Gianni Schicchi (Lauretta)
  • La Bohème (Mimi*, Musetta)
Purcell, Henry (1659–1695)
  • Dido and Aeneas (Dido*)
Scarlatti, Alessandro (1660–1725)
  • La Colpa, Il Pentimento, La Grazia (La Colpa)
Schumann, Robert (1810–1856)
  • Genoveva (Genoveva*)
Stradella, Alessandro (1639–1682)
  • San Giovanni Battista (Figlia*)
Strauss, Richard (1864–1949)
  • Der Rosenkavalier (Sophie, Die Feldmarschallin*)
Strawinsky, Igor (1882–1971)
  • The Rake’s Progress (Anne*)
Telemann, Georg Philipp (1681–1767)
  • Die wunderbare Beständigkeit der Liebe, oder Orpheus (Orasia)
Verdi, Giuseppe (1813–1901)
  • Falstaff (Nannetta, Alice Ford*)
Vivaldi, Antonio (1678–1741)
  • Il Giustino (Arianna)
  • Orlando furioso (Angelica)
Weber, Carl Maria von (1786–1826)
  • Der Freischütz (Ännchen, Agathe*)

* – Repertoiremöglichkeiten

Repertoire Konzert
Bach, Carl Philipp Emanuel (1714–1788)
  • Hebt an, ihr Chöre der Freuden – Oratorio der Kapitänsmusik 1780 für Soli, Chor und Orchester (Hammona)
Bach, Johann Sebastian (1685–1750)
  • Also hat Gott die Welt geliebt, BWV 68
  • h-Moll Messe, BWV 232 (Sopran I)
  • Ich hatte viel Bekümmernis, BWV 21
  • Jauchzet Gott in allen Landen, BWV 51
  • Johannes-Passion, BWV 245
  • Magnificat
  • Matthäus-Passion, BWV 244
  • Mein Herze schwimmt im Blut, BWV 199
  • Weihnachts-Oratorium, BWV 248
  • Wachet auf, ruft uns die Stimme, BWV 140
  • Was Gott tut, das ist wohlgetan, BWV 99
Beethoven, Ludwig van (1770–1827)
  • Terzett für Sopran, Tenor und Bass mit Orchester „Tremate, empi tremate“, Opus 116
Brahms, Johannes (1833–1897)
  • Ein deutsches Requiem, Op. 45
Buxtehude, Dieterich (ca. 1637–1707)
  • Also hat Gott die Welt geliebet, BuxWV 5
Dvořák, Antonín (1841–1904)
  • Requiem, Op. 89
  • Stabat Mater, Op. 58
Graupner, Christoph (1683–1760)
  • Mein Herz schwimmt in Blut, GWV 1152/12b
Händel, Georg Friedrich (1685–1759)
  • Lucrezia, HWV 145, Solokantate
  • Messiah, HWV 56
  • Saul, HWV 53 (Michal)
Hasse, Johann Adolph (1699–1783)
  • Laudate pueri, Psalm 112 (Sopran I)
Haydn, Joseph (1732–1809)
  • Die Schöpfung
  • Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze, Hob. XX/1:A
  • Miseri noi, misera patria – Solokantate für Sopran und Orchester
  • Missa in angustiis/Nelson-Messe, Hob. XXII: 11, d-Moll
Henze, Hans Werner (1926–2012)
  • Being beauteous, Kantate für Koloratursopran, Harfe und vier Violoncelli
Mahler, Gustav (1860–1911)
  • Sinfonie Nr. 2
  • Sinfonie Nr. 4
Mendelssohn, Felix (1809–1847)
  • Elias, Op. 70 (Sopran I, Witwe)
  • Hör mein Bitten, Hymne nach Psalm 55, 2-8, WoO 15
  • Paulus, Op. 36
Mozart, Wolfgang Amadeus (1756–1791)
  • “Ch’io mi scordi di te? … Non temer, amato bene”, K. 505 für Sopran, Klavier und Orchester für Sopran, Klavier und Streichquartett
  • Die Krönungsmesse in C-Dur, KV 317
  • Exsultate, jubilate, KV 165 – Motette für Sopran und Orchester
  • Große Messe in c-Moll, KV 427 (Sopran I)
  • Laudate Dominum aus Vesperae solennes de Confessore, KV 339
  • Requiem, KV 626
Mysliveček, Josef (1737 –1781)
  • Abramo ed Isacco (Isacco)
Pergolesi, Giovanni Battista (1710–1736)
  • Salve Regina c-Moll
  • Stabat Mater
Poulenc, Francis (1899–1963)
  • Gloria, FP 177 (1959) *
  • Stabat Mater, FP 148 (1950) *
 
Schubert, Franz (1797–1828)
  • Die Messe Nr. 5 in As-Dur D 678
  • Salve Regina in A-Dur, Op. 153 für Sopran und Streichorchester
Schumann, Robert (1810–1856)
  • Szenen aus Goethes Faust, WoO 3 (Gretchen, Sopran Solo III, Nr. 4)
Telemann, Georg Philipp (1681–1767)
  • Seele, lerne dich erkennen, TWV 1:1258 aus dem Harmonischen Gottesdienst
  • So kömmt die kühne Tapferkeit (Serenata der Kapitänsmusik 1736)
Vivaldi, Antonio (1678–1741)
  • Mottetto In furore iustissimae irae, RV 626
Repertoire Lied
Argento, Dominick (1927–2019)
  • Six Elizabethan Songs (Auswahl)
Barber, Samuel (1910–1981)
  • Nuvoletta, Op. 25 aus „Finnegans Wake“
Barvinsky, Vasyl (1888–1963) 
  • Oy lyuli, lyuli, moya dytynko
Beethoven, Ludwig van (1770–1827)
  • Auswahl
Bortkevych, Serhiy (1877–1952)
  • Sept poésies de Paul Verlaine op. 23 (1. La lune blanche 2. Green 3. Un grand sommeil noir 4. Le piano que baise une main frêle 5. Il pleure dans mon cœur 6. La femme et la chatte 7. Le ciel est, par dessus le toit)
Brahms, Johannes (1833–1897)
  • Feldeinsamkeit, Op. 86, Lerchengesang, Op. 70, Liebeslieder-Walzer, Op. 52, Mädchenfluch, Op. 69, Mädchenlied, Op. 107, Meine Liebe ist grün, Op. 63, Neue Liebeslieder-Walzer, Op. 65, O wüsst’ ich doch den Weg zurück, Op. 63, Quartette, Op. 31, 92 (Auswahl),Vergebliches Ständchen, Op. 84, Wie Melodien zieht es, Op. 105
Debussy, Claude (1862–1918)
  • Quatre chansons de jeunesse (Pantomime, Clair de lune, Pierrot, Apparition), Romance L’âme évaporée est souffrante (1891) (Bourget), Romance Silence ineffable de l’heure (1883) u.a.
Gieseking, Walter (1895–1956)
  • 21 Kinderlieder (Auswahl)
Glière, Reinhold (1875–1956)
  • In der Ferne, Auf den Blumen zittern Träne
  • Vdali bezbrezhnoi, Na tsvetakh drozhat slezinki u.a.
Grieg, Edvard (1843–1907)
  • Sechs Lieder Op. 48
Hahn, Reynaldo (1874–1947)
  • À Chloris und andere Lieder
Haydn, Franz Joseph (1732–1809)
  • Scottish songs (Auswahl)
Hensel (Mendelssohn), Fanny (1805–1847)
  • Op. 1: Schwanenlied, Op. 4: Nacht, Im Herbst, Op. 7: Harfners Lied, Nachtwanderer, Op. 8: Ach, die Augen sind es wieder, Achmed an Irza / Im Garten, Op. 9: Die Mainacht, Sehnsucht (“Ich weiß ein Tal”), Traum, Über allen Gipfeln ist Ruh, Op. 10: Bergeslust, Nach Süden, Wenn ich mir in stiller Seele, Vorwurf (Op. posth. 10), Op. 18: Dämmrung senkte sich von oben, H-U 66: Die furchtsame Träne, H-U 213: Geräusch, Wo kommst du her?, H-U 378: Anklänge (Vöglein in den sonn’gen Tagen, Ach! wie ist es doch gekommen, Könnt’ ich zu den Wäldern flüchten)
Hindemith, Paul (1895–1963)
  • Das Marienleben (Version 1948)
Ippolitow-Iwanow, Mikhail (1859–1935)
  • Fünf japanische Gedichte Op. 60
Liszt, Franz (1811–1886)
  • Oh, quand je dors, Enfant, si j ́étais roi
Liudkevych, Stanislav (1879–1979)
  • Odna pisnya holosnenka
Loewe, Carl (1796–1869)
  • Der Nöck Op. 129, Ach neige du Schmerzenreiche op. 9
Lysenko, Mykola (1842–1912) 
  • Knyazhna
Medtner, Nikolai (1880–1951) 
  • Angel, Op. 36, Babochka, Op. 28, Bessonnitsa, Op. 37, Ispanskiy romans, Op. 36, Lish rozy uvyayut, Op. 36, Muza, Op. 29, Nash vek, Op. 45, O chem ty voesh, vetr nochnoy?, Op. 37, Slezy, Op. 37, Sumerki, Op. 24, Zimniy vecher, Op. 13, Meeresstille, Op. 15, Winternacht, Op. 46
Mendelssohn-Bartholdy, Felix (1809–1847)
  • Altdeutsches Frühlingslied, Op. 86, Andres Maienlied (Hexenlied), Op. 8, Auf Flügeln des Gesanges, Op. 34, Blumenstrauß, Op. 47, Des Mädchens Klage, WoO 23, Die Liebende schreibt, Op. 86, Frühlingslied, Op. 47, Nachtlied, Op. 71, Neue Liebe, Op. 19, Schilflied, Op. posth. 71, Suleika, Op. 34, Venetianisches Gondellied, Op. 57 u.a.
Messiaen, Olivier (1908–1992)
  • Résurrection aus Chants de Terre et de Ciel (Auswahl)
Mozart, Wolfgang Amadeus (1756–1791)
  • Abendempfindung an Laura, K. 523, Das Veilchen, KV 476 und andere Lieder
Mussorgskij, Modest (1839–1881)
  • Detskaja (Kinderstube)
Poulenc, Francis (1899–1963)
  • <Fiançailles pour rire, FP101
Prokofjew, Sergei (1891–1953)
  • Boltunia/ Das Plappermaul aus Drei Kinderlieder Oр. 68/1
Purcell, Henry (1659–1695) 
  • If Music be the food of love, Music for a while, Nymphs and shepherds come away, Tell me, some pitying angel (The Blessed Virgin’s Expostulation)
Rachmaninow, Sergei (1873–1943)
  • Krisolov, Op. 38, Ne poy krasavitsa pri mne, Op. 4, Son, Op. 8, U moego okna, Op. 26, Zdes’ khorosho, Op. 21, Vokalise, Op. 34 und andere Lieder
Reimann, Aribert (1936–2024)
  • Gib mir den Apfel aus Kinderlieder, ED 7682
Rimskij-Korsakow, Nikolai (1844–1908)
  • Op. 2: Plenivshis’ rozoy solovey, Op. 27: Echo, Gornimi ticho letela duscha nebesami, Prosti, ne pomni dnej padenja, Ty i Vy, Op. 42: Redeet oblakov letuchaya gryada, Op. 43: Zvonche zhavoronka pen’e, Op. 56: Nympha u.a.
Roslavets, Nikolai (1881–1944)
  • Bogomater‘! Ego oseni, Cvetok, Ja segodnja ne pomnju, c`to bylo vc`era, Kak mlec`nyj put‘, ljubov‘ tvoja, Kuk, Margaritki, Petukhi, Posmotri, stalo nebo šire, Sbylos‘ proroc`estvo moë, Vec`er, Vesennij veter, Zarnica, Zaklinanie
Schostakowitsch, Dmitri (1906–1975)
  • Romanzen-Suite für Sopran und Klaviertrio op. 127
Schubert, Franz (1797–1828)
  • Adelaide, Op. 14, An den Mond, Op. 80, An die Musik, Op. 88 Auf dem Wasser zu singen, Op. 72, Der Hirt auf dem Felsen, Op. posth. 129, Der Wanderer, Op. 24, Die Forelle, Op. 32, Die junge Nonne, Op. 78, Erlkönig, D 328, Gretchen am Spinnrade, Op. 2, Im Frühling, Op. 4, So lasst mich scheinen, bis ich werde, Op. 80, Suleika, Op. 14, Suleika, Op. 31
Schumann, Clara (1819–1896)
  • Sechs Lieder, Op. 13 (Ich stand in dunklen Träumen, Sie liebten sich beide, Liebeszauber, Der Mond kommt still gegangen, Ich hab’ in deinem Auge, Die stille Lotosblume), Lorelei Op. 53, Der Wanderer
Schumann, Robert (1810–1856)
  • Aufträge, Op. 77, Dichterliebe, Op. 48, Die Meerfee, Op. 39, Frauenliebe und –leben, Op. 42, Kennst du das Land, Op. 79, Lied der Suleika, Op. 25, Liebeslied, Op. 51, Mein schöner Stern!, Op. 101, Mondnacht, Op. 39, Myrthen, Op. 25 (Auswahl), Sehnsucht, Op. 51, Singet nicht in Trauertönen, Op. 98A/7
Stepovy, Yakiv (1883-1921)
  • Ni, ne spivay pisen veselykh u.a.
Strauss, Richard (1864–1949)
  • Die Nacht, Op. 10, Die Vier letzten Lieder, Mädchenblumen, Op. 22, Ständchen, Op. 17, Wiegenlied, Op. 41 und andere Lieder
Tschaikowski, Pjotr (1840–1893)
  • Otchego, Op. 1, Kolybelnaya, Op. 72 u.a.
Trad. (Ukrainische und russische Volkslieder)
Weinberg, Mieczysław (1919–1996)
  • Jü dische Lieder/ Kinderlieder Op. 13 für Sopran und Klaviertrio
Wolf, Hugo (1860–1903)
  • Mignon Gesänge (Heiß mich nicht reden, Nur wer die Sehnsucht kennt, So laßt mich scheinen, bis ich werde, Kennst Du das Land), Die Bekehrte, Die Spröde, Frühling übers Jahr, Verborgenheit, Goethe-Lieder aus dem West-östlichen Divan (Nimmer will ich dich verlieren, Als ich auf dem Euphrat schiffte, Hoch beglückt in deiner Liebe)/li>

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